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Warnsignale ernst nehmen!

Vergesslichkeit im Alter kann mit dem natürlichen Alterungsprozess zusammenhängenSie kann aber auch ein Zeichen einer beginnenden Demenz sein. Es ist wichtig, sorgfältig und vor allem frühzeitig abzuklären, wodurch die Symptome verursacht werden.

 

Nachfolgend haben wir die häufigsten Fragen, die bei einem Krankheitsverdacht im Raum stehen, für Sie aufgelistet und kurz beantwortet. Wenn Sie mehr dazu wissen möchten, zögern Sie nicht uns anzurufen 031 312 04 10.

 

1. Ich habe zunehmend Gedächtnisprobleme. Wie kann ich wissen, ob ich Alzheimer habe?

Wenn Sie bei sich folgende Symptome feststellen: Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen, örtliche Desorientierung, zeitliche Desorientierung, sollten Sie dies bei Ihrem Hausarzt abklären lassen. Gedächtnisprobleme können auch andere Ursachen haben.

 

 

2. Ich befürchte, dass meine Symptome mit Demenz zu tun haben. Wo kann ich das abklären lassen?

Die erste Ansprechperson mit der Sie über Ihre Befürchtungen und Beobachtung sprechen sollten, ist der Hausarzt. Er kann Sie an eine Memory-Klinik oder an einen Spezialisten verweisen.


Weitere Infos unter: Abklärung und Diagnose

 

3. Mein Hausarzt nimmt mein Anliegen nicht ernst. Kann ich mich direkt an eine Memory-Klinik wenden?

Im Prinzip verlangen die Memory-Kliniken eine ärztliche Überweisung. Wenden Sie sich für weitere Informationen an das  Beratungsstelle Demenz 031 312 04 10.

 

Weitere Infos unter: Abklärung und Diagnose

 

4. Bei mir wurde Demenz diagnostiziert. Wie geht es weiter? Was kann ich nun tun?

Gestalten Sie Ihren Alltag einfacher und bleiben Sie aktiv. Unternehmen Sie was Ihnen Freude macht. Unsere Broschüre "Nach der Demenzdiagnose" gibt Ihnen gute Tipps, wie Sie Ihren Alltag neu gestalten können.


Info der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft als pdf-Download: Alzheimer - was kann ich tun?

 

5. Wo erhalte ich Beratung und Antworten auf all meine Fragen?

Die Beratungsstelle in Bern unter der Nummer 031 312 04 10 gibt Ihnen gerne Auskunft und berät Sie. Für finanzielle Fragen können Sie sich an Pro Senectute (ab 60 Jahren) oder Pro Infirmis (vor dem Pensionsalter) wenden.

 

Weitere Infos unter:

www.pro-senectute.ch

www.proinfirmis.ch

www.procap.ch

 

 

6. Kann man Demenz behandeln? Welche Möglichkeiten gibt es?

Zur Zeit lässt sich Demenz nicht heilen. Die verfügbaren Medikamente können die Auswirkungen der Krankheit mildern. Aktivitäten im Alltag und nicht-medikamentöse Behandlungen sind jedoch ebenso wichtig. Sie tragen dazu bei, die Fähigkeiten länger zu erhalten und die Lebensqualität zu verbessern.

Einige Beispiele: Ergotherapie,  Musiktherapie, Mal- und Kunsttherapie, Sport, Spielen usw.

 

Weitere Infos unter: Behandeln

 

7. Ich möchte meine Fähigkeiten so lange wie möglich erhalten. Wo gibt’s Gedächtnistraining?

 

Die folgenden Adressen können Ihnen helfen, ein Gedächtnistraing in Ihrer Region zu finden. Es ist wichtig, dass dieses Ihren Kapazitäten angepasst wird damit Sie Freude am mitmachen haben. Mehrere Sektionen der Schweizerischen Alzheimervereinigung bieten Gedächtnistraining an. Die Beratungsstelle Bern kann Sie informieren.

 

Weitere Infos unter: www.gedaechtnistraining.ch

 

8. Wie kann ich andere Menschen mit Demenz kennenlernen um mich mit ihnen auszutauschen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um mit anderen an Demenz erkrankten Menschen in Kontakt zu kommen: verschiedene Diskussionsforen auf dem Internet, Gruppen für Menschen mit Demenz, Gruppenaktivitäten wie Gedächtnistraining, Maltherapie usw. Die Beratungsstelle 031 312 04 10 kann Sie darüber informieren.

 

Besuchen Sie auch die Rubrik Menschen mit Demenz auf der Webseite der Deutschen Alzheimergesellschaft e.V.