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Menschen mit Demenz und Angehörige



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Alzheimervereinigung fördert Demenzforschung

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Medienmitteilung vom 4.2.09

Bessere Demenzbetreuung dank Forschung

Demenzbetroffene brauchen eine gute Betreuung. Darum fördert die Schweizerische Alzheimervereinigung die Pflege- und Betreuungsforschung.

Die Schweizerische Alzheimervereinigung will mehr Forschung in den Bereichen Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz. In diesem Jahr unterstützt sie nach eigenen Angaben neue Forschungsprojekte mit insgesamt Fr. 153'000.-. Die Ergebnisse sollen helfen, die Lebensqualität von Kranken und betreuenden Angehörigen sowie die Kenntnisse von Fachpersonen zu verbessern. Darüber hinaus soll die Unterstützung zu weiteren Projekten in diesem noch jungen Forschungsbereich anregen.

Gute Betreuung gefragt
Dazu besteht Handlungsbedarf: Über 100'000 Menschen sind in der Schweiz an Alzheimer oder einer anderen Demenzform erkrankt und es werden immer mehr. Eine Behandlung, die zur Heilung führt, ist momentan nicht in Sicht. «Solange wir nicht vor einem medizinischen Durchbruch stehen, müssen wir dringend die Betreuungsqualität steigern», sagt die Präsidentin der Schweizerischen Alzheimervereinigung Myrtha Welti. Denn eine Demenz belastet über Jahre hinweg nicht nur Kranke sondern auch die betreuen-den Angehörigen. Neue Erkenntnisse aus der Pflege- und Betreuungsforschung sollen nun dazu beitragen, dass Betroffene wirkungsvoll entlastet werden und ihr Leben mit Demenz besser bewältigen können. «Ausserdem erspart die demenzgerechte Betreuung unserem Gesundheitssystem weitere Kosten», so Welti.

Anreiz für jungen Forschungszweig
Seit 1994 fördert der Forschungsfonds der Schweizerischen Alzheimervereinigung Forschungsprojekte mit je zwischen Fr. 8000.- und Fr. 75'000.-. Im letzten Jahr ist eine Neuausrichtung auf die Pflege- und Betreuungsforschung erfolgt. Diese Forschung ist anwendungsorientiert und die Resultate kommen unmittelbar den Betroffenen zugute. Ausserdem erhalten Forschende einen Anreiz, in einem in der Schweiz noch jungen Forschungszweig tätig zu werden. Der Präsident der Forschungskommission der Alzheimervereinigung Dr. med. Andreas Studer sieht die Ausrichtung als sinnvolle Ergänzung zur nach wie vor wichtigen Grundlagenforschung. Dort allerdings wird in einer anderen finanziellen Liga gespielt. «Der Forschungsaufwand in der Biologie und Medizin ist enorm. Mit unseren doch eher bescheidenen Förderbeiträgen können wir in der Pflege- und Betreuungsforschung weit mehr bewirken», so Studer.

Weitere Informationen zur Forschungsförderung finden Sie auf der Webpage der Alzheimervereinigung unter: Forschungsförderung

Schweizerische Alzheimervereinigung, Rue des Pêcheurs 8E, 1400 Yverdon-les-Bains.

Kontaktperson: Jen Haas, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Tel. 024 426 16 93, jen.haas@alz.ch, Mobil: 079 458 95 04

Kurzportrait: Schweizerische Alzheimervereinigung
Die Schweizerische Alzheimervereinigung ist ein gemeinnütziger Verein und vertritt seit 1988 die Anliegen und Rechte von Menschen mit Demenz sowie deren Angehörigen. Ferner informiert, berät und unterstützt sie Betroffene und Fachpersonen. Ihr angeschlossen sind 21 kantonale Sektionen. Für die Schweizerische Alzheimervereinigung setzen sich ein: 7'500 Mitglieder, 130'000 Gönnerinnen und Gönner und rund 500 meist freiwillige Mitarbeitende. Die Geschäftsstelle befindet sich in Yverdon-les-Bains. Hier wird auch das landesweite Alzheimer-Telefon betreut (Tel. 024 426 06 06): Fachpersonen geben Rat bei Fragen zu Alzheimer und anderen Demenzerkrankungen von Mo. bis Fr. von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr auf d/f/i.

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