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Yverdon-les-Bains, 28.8.2009
Die Begründung des Bundesrats zur Ablehnung der Motion von Jean-François Steiert ... Schweizerische Alzheimervereinigung insistiert – es braucht eine Demenzstrategie Der Bundesrat beantragt dem Nationalrat, zwei Motionen für ein Monitoring der Demenzkosten und eine schweizerische Demenzstrategie abzulehnen. Er begründet dies im Wesentlichen damit, alles Notwendige wäre schon vorhanden oder in Vorbereitung. Diese Argumentation verkennt die tatsächliche Situation, und das wissen die NR Jean-François Steiert und Reto Wehrli, welche die Motionen eingereicht haben, und auch die 110 anderen Nationalrätinnen und Nationalräte aus allen Lagern, die mitunterschrieben haben. Demenzkranke brauchen vor allem Pflege und Betreuung, und gerade auf diesem Gebiet erleben Betroffene schon heute täglich, dass die Leistungen nicht an die Bedürfnisse angepasst und nicht koordiniert sind. Dieses Problem wird sich in den kommenden Jahrzehnten noch erheblich verschärfen. Nach Schätzungen der Alzheimervereinigung gibt es heute 102'000 Menschen mit Demenz, 300'000 direkt betroffene Angehörige und gleich viel beruflich Betroffene. Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung muss bis 2050 mit 300'000 Demenzkranken gerechnet werden. Die Betroffenen und die bereits 18'000 Personen, die das Manifest « Prioriät Demenz » unterschrieben haben, müssen ernst genommen und dürfen nicht enttäuscht werden. Informationen : |
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