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Forschungsförderung von Alzheimer Schweiz

Demenzerkrankungen – darunter vornehmlich die Alzheimer-Krankheit – haben ernsthafte Folgen für die Lebensqualität der betroffenen Personen, deren Betreuungs- und Pflegepersonen sowie für die öffentliche Gesundheit und die Strukturen unseres Gesundheitssystems.

 

Wir gehen davon aus, dass momentan:

  • rund 144'000 Personen in der Schweiz an einer Demenz erkrankt sind, wobei weniger als die Hälfte von ihnen eine formelle Demenzdiagnose hat.
  • die durchschnittliche Lebensdauer mit einer Demenz 8 bis 10 Jahre dauert, ohne dass der Verlauf der Krankheit gestoppt oder sie gar geheilt werden kann.
  • im Durchschnitt 60% der Kranken zu Hause leben mit der damit verbundenen, enormen finanziellen, sozialen und psychologischen Belastung für die Angehörigen.

Diese Problematiken werden sich künftig zuspitzen und die Prognosen sind beunruhigend: aufgrund demografischer Szenarien vom BFS und unveränderter Prävalenzraten der Demenz nach Altersklassen wird sich die Anzahl der Demenzkranken von 144'000 in 2016 auf 300'000 in 2040 erhöhen.  

Um den Folgen der Demenzerkrankungen auch zukünftig wirksam entgegentreten zu können, ist kontinuierlich vielfältige Forschung nötig.

 

 

Quellen: Bevölkerungsstatistik 2015 des Bundesamtes für Statistik (BFS), europäische Prävalenzraten (s. Alzheimer Europe). 

 

März 2017