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Warnsignale ernst nehmen!

Vergesslichkeit im Alter kann mit dem natürlichen Alterungsprozess zusammenhängen. Sie kann aber auch ein Zeichen einer beginnenden Demenz sein. Es ist wichtig, sorgfältig und vor allem frühzeitig abzuklären, wodurch die Symptome verursacht werden.

 

Nachfolgend haben wir die häufigsten Fragen, die dem Alzheimer-Telefon gestellt werden aufgelistet und beantwortet. Wenn Sie mehr dazu Wissen möchten, zögern Sie nicht uns anzurufen (024 426 06 06), oder mit der Info- und Beratungsstelle Ihrer kantonalen Sektion Kontakt aufzunehmen. 

 

1. Ich habe zunehmend Gedächtnisprobleme. Wie kann ich wissen, ob ich Alzheimer habe?

Wenn Sie bei sich folgende Symptome feststellen: Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen, örtliche Desorientierung, zeitliche Desorientierung, sollten Sie dies bei Ihrem Hausarzt abklären lassen. Gedächtnisprobleme können auch andere Ursachen haben.

 

 

 

2. Ich befürchte, dass meine Symptome mit Demenz zu tun haben. Wo kann ich das abklären lassen?

Die erste Ansprechperson mit der Sie über Ihre Befürchtungen und Beobachtung sprechen sollten, ist der Hausarzt. Er kann Sie an eine Memory-Klinik oder an einen Spezialisten verweisen.



Weitere Infos unter: Abklärung und Diagnose

 

3. Mein Hausarzt nimmt mein Anliegen nicht ernst. Kann ich mich direkt an eine Memory-Klinik wenden?

Im Prinzip verlangen die Memory-Kliniken eine ärztliche Überweisung. Wenden Sie sich für weitere Informationen an das  das Alzheimer-Telefon 024 426 06 06

 

 

Weitere Infos unter: Abklärung und Diagnose

 

4. Bei mir wurde Demenz diagnostiziert. Wie geht es weiter? Was kann ich nun tun?

Gestalten Sie Ihren Alltag einfacher und bleiben Sie aktiv. Unternehmen Sie was Ihnen Freude macht. Unsere Broschüre "Nach der Demenzdiagnose" gibt Ihnen gute Tipps, wie Sie Ihren Alltag neu gestalten können.

 

 

Info der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft als pdf-Download: Alzheimer - was kann ich tun?

 

5. Wo erhalte ich Beratung und Antworten auf all meine Fragen?

Das Alzheimer-Telefonteam unter der Nummer 024 426 06 06 oder die Anlauf- und Beratungsstelle Ihrer kantonalen Sektion geben Ihnen gerne Auskunft und beraten Sie. Einige Sektionen bieten auch Gespräche zu Hause an. Für finanzielle Fragen können Sie sich an Pro Senectute (ab 60 Jahren) oder Pro Infirmis (vor dem Pensionsalter) und Procap (vor dem Pensionsalter) wenden.

 

Weitere Infos unter:

www.pro-senectute.ch

www.proinfirmis.ch

www.procap.ch

 

 

6. Kann man Demenz behandeln? Welche Möglichkeiten gibt es?

Zur Zeit lässt sich Demenz nicht heilen. Die verfügbaren Medikamente können die Auswirkungen der Krankheit mildern. Aktivitäten im Alltag und nicht-medikamentöse Behandlungen sind jedoch ebenso wichtig. Sie tragen dazu bei, die Fähigkeiten länger zu erhalten und die Lebensqualität zu verbessern.

Einige Beispiele: Ergotherapie,  Musiktherapie, Mal- und Kunsttherapie, Sport, Spielen usw.

 

Weitere Infos unter: Behandeln

 

7. Ich möchte meine Fähigkeiten so lange wie möglich erhalten. Wo gibt’s Gedächtnistraining?

 

Die folgenden Adressen können Ihnen helfen, ein Gedächtnistraining in Ihrer Region zu finden. Es ist wichtig, dass dieses Ihren Kapazitäten angepasst ist, damit Sie Freude am Mitmachen haben. Mehrere Sektionen der Schweizerischen Alzheimervereinigung bieten Gedächtnistraining an. Die Info- und Beratungsstelle Ihrer kantonalen Sektion kann Sie informieren. 

 

Weitere Infos unter: www.gedaechtnistraining.ch

 

8. Wie kann ich andere Menschen mit Demenz kennenlernen um mich mit ihnen auszutauschen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um mit anderen an Demenz erkrankten Menschen in Kontakt zu kommen: verschiedene Diskussionsforen auf dem Internet, Gruppen für Menschen mit Demenz, Gruppenaktivitäten wie Gedächtnistraining, Maltherapie usw. Die Info- und Beratungsstelle Ihrer kantonalen Sektion kann Sie darüber informieren.

 

Besuchen Sie auch die Rubrik Menschen mit Demenz auf der Webseite der Deutschen Alzheimergesellschaft e.V.