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Demenzrisiko senken

Das Risiko, an Demenz zu erkranken, lässt sich mit einem gesunden Lebensstil reduzieren. Das legen wissenschaftliche Erkenntnisse nahe. Vereinfacht lässt sich sagen: Was gut ist für ein gesundes Herz, ist auch gut fürs Gehirn. Zu beidem sollte man Sorge tragen – mit einer ausgewogenen Ernährung und ausreichend Bewegung für Körper und Geist.  
 

Es gibt zwar keinen Schutz vor Demenz, aber jede und jeder kann etwas tun, um Erkrankungsrisiko zu reduzieren. Fünf Tipps:


Sorge tragen zum Herzen

Rauchen, übermässiger Alkoholkonsum, Blut­hochdruck, erhöhtes Cholesterin, Diabetes und Übergewicht schaden den Blutgefässen und erhöhen das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall, und eben auch für Demenz im Alter.

Regelmässige Bewegung

Sport und überhaupt Bewegung wirken sich auf den Blutdruck und das Gewicht günstig aus, so senken sie etwa das Risiko einer Diabetes-Typ 2. Es gibt Anhalts­punkte, dass genügend Bewegung das Demenzrisiko ebenfalls positiv beeinflusst.

Gesunde Ernährung

Essen ist wie Benzin für den Körper, auch für das Gehirn. Was wir essen, spielt dabei eine Rolle; am gesündesten ist eine mediterrane Ernährung. Das heisst mehr Früchte, Gemüse, ungesättigte Fett­säuren aus pflanzlichen Ölen (Raps- oder Oliven­öl), Fisch, Kohlenhydrate aus Teigwaren, Brot, Reis usw. Hingegen vermeiden wir besser Fertigmahl­zeiten, rotes Fleisch, gesättigte Fett­säuren (Fleisch, Wurstwaren, fettreiche Milchprodukte wie Käse, Rahm und Butter) und Salz und Zucker.  

Gehirntraining

Fordern wir das Gehirn ab und zu mit etwas Neuem heraus, aktiviert dies die Zellen und stärkt die Ver­bindungen dazwischen. Das hilft krankhaften Ver­änderungen vorzubeugen, wie sie bei diversen Demenzerkrankungen auftreten. Eine Fremd­sprache lernen kann eine solche Herausforderung sein oder auch ein neues Hobby, sei es sportlicher, spielerischer oder künstlerischer Art. 

Soziale Aktivitäten

Freunde und Familie treffen, sich austauschen, sozial aktiv sein – das kann einen positiven Effekt haben auf die «grauen Zellen». Das Zusammen­sein mit Leuten, die man mag, ist gut fürs Gemüt und den Geist. Verbunden mit der körperlichen Bewegung, geistigem Training ist der Nutzen doppelt gross – und auch das Vergnügen.